fbpx

      Was ist ein Weddingguide genau?

      In so einem Weddingguide geben Hochzeitsdienstleister Tipps&Tricks aus ihrer langjährigen Erfahrung an ihre Brautpaare weiter.
      Meist ist der Weddingguide es ein kleines Büchlein, welches liebevoll und aufwendig gestaltet wurde und nach dem Erstgespräch oder dem erfolgreich unterzeichneten Vertrag an das Brautpaar gesendet wird.

      Ich wollte auch immer einen eigenen Weddingguide erstellen und viel Zeit und Mühe in ihn investieren, damit meine Paare perfekt informiert. In meinem letzten Jahr als Fotografin habe ich viele Eindrücke gesammelt, die mich schlussendlich davon abgehalten haben einen Guide zu erstellen – und sind auch der Grund, warum ich auch in Zukunft davon Abstand nehmen werde.

       

      Individualität

      Das jede Hochzeit einzigartig ist, sagt man schnell einmal. Diese wichtige Eigenschaft ist aber mitunter einer der ausschlaggebenden Gründe, warum ich mich gegen einen Weddingguide entschieden habe. Ich möchte keinem Brautpaar raten, wie sie am besten die Musikhefte gestalten können, worauf sie bei der Auswahl ihres Musikers schauen sollen oder welche Kriterien bei der Locationwahl ausschlaggebend sind. Jedes Brautpaar hat komplett andere Anforderungen und Wünsche und jedem Paar sind andere Details wichtiger. Mit der Vorgabe von Ratschlägen meinerseits würde ich riskieren, dass viele meiner Brautpaare ihre Hochzeit ähnlich gestalten, oder ich den Ablauf/die Planung beeinflusse. Das ist definitiv NICHT meine Absicht! Meiner Meinung nach soll jeder soll genau so feiern, wie er/sie es möchte! Und “Fehler” – oder nennen wir sie “Hoppalas” gehören zur Hochzeit einfach dazu. Sei es eine komplett vergessene Hochzeitstorte (ist wirklich passiert), ein unveränderter Mustertext in der Kirche (die Namen der Trauzeugen wurden vergessen ausgetauscht zu werden und der Pfarrer hat sie die ganze Trauung über falsch angesprochen) oder die vergessenen Eheringe – all das gehört einfach dazu und macht für mich die richtige Würze aus! Das sind die Geschichten, die man sich auch in 10 oder 20 Jahren noch erzählt und die man nie vergisst!

       

      Trends

      Das nächste Thema sind Trends. Ich möchte dabei auf zwei Punkte genauer eingehen:

      1. Wie könnte ich es schaffen meinen Weddingguide ständig up-to-date zu halten?
      2. Möchte ich den Trends folgen oder freue ich mich mehr über Brautpaare, die ihr “eigenes Ding” durchziehen?

      Zum ersten Punkt hab ich mir lange Gedanken gemacht. Um immer aktuelle Infos parat zu haben wie “Heuer hat man NakedCakes und Candybars” aber 2020 vielleicht etwas ganz anderes, müsste ich meinen Weddingguide in elektronischer Form (PDF, Website) führen, oder jedes Jahr neu drucken lassen. Jährlich eine gewisse Anzahl an Guides drucken zu lassen und zu hoffen damit die richtige Anzahl zu treffen ohne viel Überschuss zu haben ist für mich gerade in meiner Anfangszeit noch echt schwer und auch teuer. Außerdem bin ich ein Freund davon nur Dinge auszudrucken, die wirklich notwendig sind (<3 für die Umwelt).

      Zum zweiten Punkt muss ich sagen, ich liiiieebe es, dass jede Hochzeit anders ist und ich mag es besonders, wenn die Brautpaare Ideen haben, die nicht auf Pinterest zu finden sind. Oder sie überrascht werden von ihren Freunden und Familien mit Dingen, die genau zu ihnen als Paar passen. Also von mir ein klares NEIN zu Pinteresthochzeiten. Ich liebe die Einzigartigkeit der Paare und danach eben auch ihrer Feier.

       

      Fokus

      Ja genau, Fokus. Mein Fokus & meine Leidenschaft ist die Fotografie mit allem was dazu gehört. Ich designe auch ab und zu gerne und bin kreativ. Das Layouten aber vor allem das Schreiben sind nicht unbedingt mein Steckenpferd. Deshalb möchte ich mich damit nicht von meiner Haupttätigkeit “ablenken” lassen 🙂

       

      TEILEN
      KOMMENTARE